Abnahme-, Zustands-, Vergleichs- und Fehlerlokalisierungsmessungen an LWL-Strecken und Bestandsnetzen. Messziel, Netzvoraussetzungen, Grenzwerte, Rohdaten und Übergabeformat werden vor Ausführung abgestimmt.
Eine Messdatei allein beantwortet noch nicht, ob eine Strecke die Projektvorgaben erfüllt. Entscheidend sind eine eindeutige Faser- und Endpunktzuordnung, dokumentierte Messparameter, passende Vor- und gegebenenfalls Nachlauffasern, freigegebene Grenzwerte sowie ein vereinbartes Rohdaten- und Berichtsformat. Diese Punkte legen wir vor Beginn im Prüfplan fest.
Bestandsnetze prüfen wir auf Basis der verfügbaren Netzunterlagen, Zugänge, Freigaben und des vereinbarten Messumfangs. Vor Beginn klären wir Topologie, Faser- und Endpunktzuordnung, aktive Dienste und Schaltfenster, Splitter oder WDM-Komponenten, vorhandene Referenzdaten, Messrichtungen, Wellenlängen und Bewertungskriterien. Das Ergebnis trennt Messbeobachtungen, technische Bewertung, Datenlücken und empfohlene Folgeprüfungen. Eine vollständige Netzzustands-, Ursachen- oder Ausfallprognose ist damit nicht verbunden.
Messverfahren folgt Messziel. OTDR, Einfügedämpfungs- oder Leistungsmessung beantworten unterschiedliche Fragen. Auch Wellenlänge, Richtung, Pulsbreite, Messdauer, Gruppenindex, Referenzierung und Grenzwerte beeinflussen das Ergebnis. Wir bieten Messungen gemeinsam mit Spleißarbeiten oder als eigenständigen, klar abgegrenzten Auftrag an.
PDF-Bericht, Rohdaten, Tabellenübersicht, Benennung und Ordnerstruktur werden als eigene Liefergegenstände im Angebot oder Prüfplan festgelegt. So ist vor Beginn klar, welche Daten für Bauleitung, Betreiber oder technische Nachprüfung benötigt werden.
Ja, nach Klärung von Eigentums- und Arbeitsfreigabe, Faser- und Endpunktzuordnung, Netzbetrieb, Zugang, Topologie und vorhandenen Referenzdaten. Wir führen eine separate technische Nachmessung aus. Eine unabhängige gutachterliche Bewertung wird nur nach gesonderter Rollen- und Auftragsprüfung angeboten.
Vorrang haben die freigegebenen Vorgaben von Auftraggeber oder Betreiber. Fehlen Grenzwerte, erarbeiten wir auf Basis von Fasertyp, Wellenlänge, Länge, Steck-/Spleißstellen, passiven Komponenten und anwendbaren Vorgaben einen projektspezifischen Vorschlag. Gemessen und bewertet wird nach schriftlicher Freigabe.
Den Termin für Messung, Auswertung und Bericht bestätigen wir nach Prüfung von Faserzahl, Messverfahren, Richtungen, Zugängen, Schaltfenstern, Datenformat und aktuellem Projektplan.
Spleißen in Muffe, Netzverteiler, Übergabepunkt und PoP.
Mehr erfahrenEinblasen und Einziehen geeigneter Kabel in Kabelschutzrohre und Mikrorohrsysteme.
Mehr erfahrenOptische Ereignisse lokalisieren, Befund mit Bestandsdaten abgleichen und Maßnahmen dokumentieren.
Mehr erfahrenNennen Sie Messziel, Netztyp, Faser-/Endpunktzuordnung, Betriebszustand, Abschnitte, vorhandene Referenzdaten und gewünschtes Datenformat. Wir prüfen daraus Messplan und Verfügbarkeit.